Was bedeutet ...... ?

DSC

DatenSatzController = Gerät zum Zwischenspeichern von Gesprächsdaten. Verfügbar in unterschiedlichen Ausbaugrößen.

TeleDAS TelefonDatenAuswerteSystem
EVN EinzelVerbindungsNachweis

EDIFACT

Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport

Ein international gebräuchliches Übergabeformat für offenen Datentransport. Wird verwendet bei der Übergabe elektronischer Fernsprechrechnungen und Einzelverbindungsnachweisen.

 

Ausbaustufen Gebührenerfassung

  maximale Ausbaugenzen
  Amtsltg. Firmen Bereiche Abteil. Kostenst. Nebenst. Pin-Nr. Gespräche
Light 10 10 10 20 20 50 500 50.000
Compact 50 50 50 100 100 200 1.000 200.000
Speed 200 500 500 1.000 1.000 2.000 10.000 2.000.000
Magnum 1.000 1.000 1.000 5.000 5.000 20.000 30.000 20.000.000

 

Ausbaustufen Gesprächsbuffer (DSC)

    max. speicherbare Gespräche
DSC 1 k 1.250
DSC 5 k 5.000
DSC 20 K 20.000
DSC 80 K 80.000
DSC 160 K 160.000

 

Welche Möglichkeiten gibt es, um Gesprächsdaten aus der TK-Anlage zu empfangen und zu verarbeiten?

Abhängig von den Fähigkeiten und Eigenschaften der TK-Anlage unterstützen wir folgende Arten der Datenübertragung:

Direktanschaltung Die Telefonanlage ist durch ein serielles Kabel bzw. eine LAN-Verbindung mit dem Übernahme-PC verbunden. Am Übernahme-PC läuft der Transfer-Manager und wartet auf das Eintreffen eines Gesprächdatensatzes. Wird dieser Datensatz nun von der Telefonanlage gesendet, empfängt der Transfer-Manager diesen und verarbeitet ihn. Damit steht er dem Anwender zeitnah zur Verfügung und kann mit ausgewertet werden. ACHTUNG: Bei einer Direktanschaltung ist kein externer Zwischenspeicher für die Datensätze vorhanden. Sollte es zu einem Stromausfall des PC's, einem PC-Defekt (z.B. Festplattenfehler) oder einer Datenunterbrechung (z.B. Stecker gezogen etc.) kommen, hat dieses immer einen Datenverlust zur Folge (sofern in der TK-Anlage kein Zwischenspeicher vorhanden ist). Alle Gespräche die bis zur Behebung dieses Fehlers geführt werden (und somit deren Daten von der TK-Anlage gesendet werden) werden nicht vom PC empfangen und können somit auch nicht abgespeichert werden
Zwischenspeicher Sollte Ihre TK-Anlage lediglich eine serielle Schnittstelle besitzen, Sie jedoch nicht das Risiko eines Datenverlustes eingehen wollen, wie er bei einer Direktanschaltung auftreten kann, so schalten Sie zwischen PC und Telefonanlage einen Gesprächsbuffer (DSC). Dieser DSC empfängt die Daten von der Telefonanlage und speichert diese in einem platzoptimierten Format intern ab. Die Anzahl der max. speicherbaren Gespräche hängt vom Ausbau des DSC's ab und kann hier nachgelesen werden. Die im DSC gespeicherten Daten werden in einstellbaren Zeitintervallen vom Transfer-Manager abgerufen und in der Gesprächsdatenbank von TeleDAS gespeichert. Dazu stehen - je nach örtlichen Gegebenheiten - sowohl die Direktanschaltung vom PC zum Buffer über eine serielle Schnittstelle, eine Anschaltung vom PC zum Buffer über analoge Modem als auch über LAN mittels COM-Server zur Auswahl.
FTP- / SFTP- Übernahme Wenn Ihre Telefonanlage die Verbindungsdaten in einer Datei speichert, um diese dann per FTP/SFTP abrufen zu lassen, können Sie alle zum Transfer nötigen Zugangsdaten im der Schnittstellenkonfiguration einstellen. Der Transfer-Manager ruft dann in vorher einstellbaren Intervallen (stündlich, einmal am Tag / in der Woche etc.) diese Datei ab und speichert deren Inhalt automatisch in die Gesprächsdatenbank von TeleDAS.
Https-Übernahme Diese Betriebsweise gestattet die Anschaltung von TeleDAS an eine TK-Anlage mit WEB-Server. Die in der TK-Anlage gespeicherten Verbin­dungsdaten werden über ein URL-Kommando angefordert, von der TK-Anlage anschließend als Stream an TeleDAS übertragen und (falls dieses benötigt wird) abschlie­ßend mit einem Lösch-URL-Kommando in der TK-Anlage gelöscht.  
TFTP-Übernahme Erfolgt die Datenübertragung per TFTP, verbindet sich die Telefonanlage (TFTP-Client) in einstellbaren Intervallen mit dem im Transfer-Manager enthaltenen TFTP-Server. Anschließend überträgt die TK-Anlage die in der Zwischenzeit angefallenen Gesprächsdaten zum TFTP-Server. Anhand der IP-Adresse erfolgt durch den Transfer-Manager die Zuordnung zur jeweiligen Standort-Datenbank, in der diese Daten als Datei gespeichert und anschließend in die Gesprächsdatenbank von TeleDAS übertragen werden.

 

Der Übernahme-PC und die TK-Anlage befinden sich nicht im selben Raum / in der selben Stadt. Wie komme ich an meine Daten?

Sofern eine LAN-Verbindung (per Kabel oder drahtlos) bis zu den jeweiligen Räumlichkeiten besteht, können die Daten - je nach der von der TK-Anlage bereitgestellten Übergabeschnittstelle - entweder über FTP/SFTP, TFTP oder Https abgerufen bzw. empfangen werden.

Existiert eine LAN-Verbindung bis zum Raum der TK-Anlage, jedoch hat die TK-Anlage keine Netzwerkfähigkeit, so müssen die Daten ebenfalls seriell an einen DSC ausgegeben werden. Anstelle eines Modems oder eines Kabels wird dort ein sogenannter COM-Server an den DSC angeschlossen. TeleDAS stellt nun über TCP/IP eine Verbindung zu dem COM-Server auf, der die über LAN eintreffenden Befehle an seine serielle Schnittstelle (und somit an den DSC) ausgibt und somit die im DSC gespeicherten Gesprächsdaten an TeleDAS überträgt..

Stellt die TK-Anlage die Verbindungsdaten an einer seriellen Schnittstelle zur Verfügung, schließen Sie am Übernahme-PC und am entfernten DSC jeweils ein Modem an. Durch eine entsprechende Konfiguration innerhalb von TeleDAS wird vor der eigentlichen Übernahme der Gesprächsdaten die Modemverbindung aufgebaut. Anschließend werden die Daten über die Modemstrecke zum Transfer-Manager übertragen.

Sollen mehrere Standorte über diesen Weg abgerufen werden, so wird für jeden weiteren Standort nur ein weiteres Modem benötigt, welches an den DSC der betreffenden TK-Anlage angeschlossen wird. Innerhalb von TeleDAS richten Sie dann in den jeweiligen Standorten das zu diesem Standort gehörende Anrufziel für das ferne Modem ein. So werden die Gesprächsdaten auch nur dem zugehörigen Standort innerhalb von TeleDAS zugeordnet.

 

TeleDAS rechnet noch in DM oder US-Dollar. Wo ändere ich die Währung auf Euro um?

TeleDAS verwendet immer das in Windows eingestellte Währungssymbol als Hauptwährung. TeleDAS ordnet dieses Währungssymbol immer den in den Stammdaten eingerichteten Geldbeträgen zu. Eine Umrechnung dieser falschen Geldbeträge in eine "Fremdwährung" findet im Regelfall nicht statt (es sei den, dieses wurde bei der jeweiligen Auswertung explizit festgelegt). Wenn also (z.B. nach der Neuinstallation des Betriebssystems) TeleDAS alle Währungsangaben in DM (oder auch $) ausgibt, ist dafür immer eine "falsche" Währungseinstellung im Betriebssystem die Ursache.

Um das Währungssymbol zu ändern öffnen Sie bitte auf Ihrem PC die Systemsteuerung. Abhängig von dem installierten Betriebssystem müssen Sie nun wie folgt vorgehen:

Windows 98 / 2000 Öffnen Sie die Auswahl Ländereinstellungen und wählen dort die Seite Währung aus. Bei Währungssymbol tragen Sie nun bitte das €-Zeichen ein.
Windows XP / 2003 / Vista / Win 7 / 2008 Öffnen Sie die Auswahl Regions- und Sprachoptionen und klicken dort auf die Schaltfläche Anpassen. Wählen Sie nun die Seite Währung aus und tragen bei Währungssymbol bitte das €-Zeichen ein.

Falls trotz richtiger Einstellungen in den Ländereinstellungen in TeleDAS noch immer die falschen Währungssymbole angezeigt werden, liegt ein fehlerhaftes Setup Ihres Betriebssystems vor. Wie Sie diesen Fehler korrigieren, ist in der Dokumentation falsche Währung in TeleDAS beschrieben

 

Welche Telefonanlagen werden zur Zeit von TeleDAS unterstützt?

  Anschaltung über   Anschaltung über
Telefonanlage DSC Direkt, FTP,SFTP, TFTP, Https   Telefonanlage DSC Direkt, FTP,SFTP, TFTP, Https
AAstra NeXspan     - X   Philips Sopho 3050 X -
Agfeo 45/200 - X   Philips Sopho 3070 X -
Alcatel 4220 X X   PKI SOPHO S 15 X -
Alcatel 4400 X X   PKI SOPHO S 25 X -
Alcatel Office E X X   PKI SOPHO S 35 X -
Alcatel Omni PCX Office X X   PKI SOPHO S 255 X -
Alcatel Omni PCX Enterprise / 4400, TAX-Datei-DS - X   Siemens HICOM 100 X X
ASCOM BCS 64 - X   Siemens HICOM 100 E X X
ASCOM IntelliGate 2025 / 2045 / 2065 X X   Siemens HICOM 125 X X
Auerswald COMmander Basic X X   Siemens HICOM 150 E X X
AVAYA-Tenovis Integral 55x mit 146er Datensatz - X   Siemens HICOM 150 H X X
Cisco Unified Communications Manager - X   Siemens HICOM 300 X X
DeTeWe-OpenCom 100 X X   Siemens HICOM 300 E X X
DeTeWe-OpenCom 130 X X   Siemens Hipath 3000 X X
DeTeWe-OpenCom 1000 X X   Siemens OfficePro HiPath 3700 X X
DeTeWe varix 14 X X   Siemens OfficeCom HiPath 3500 X X
DeTeWe varix 100 X X   Siemens OfficePoint HiPath 3300 X X
DeTeWe varix 200 X X   Siemens HiPath 4000 bis V.7 - X
DeTeWe varix 840 X X   Siemens-Nixdorf 8818 X -
DeTeWe varix 2000 X X   Telekom Octopus 180i (AGD1 und AGD3) X X
Ericsson MD110, BC 3 bis BC 12 X X   Telekom Octopus E30 X -
Ericsson MX-One, Format 4 und ASB501 X X   Telekom Octopus E800 X -
Ericsson Bussines phone X X   Telekom Octopus F600 X X
Hagenuk ICS 100 X -   Tenovis Integral 3 X  
Matra 4510 X -   Tenovis Integral 3 plus X  
Matra 6501 analog X X   Tenovis Integral 331 X  
Matra 6501 ISDN X X   Tenovis Integral 33i X  
Matra EADS 6501L IP X -   Tenovis Integral 33x E X  
Matra EADS 6501RM (V1) X -   Tenovis Integral 55x E X X
MITEL SX 50 X -   Unify OpenScape Business - X
MITEL SX 2000 X -   Unify OpenScape 4000 - X
Panasonic KX-T123210 X -        
Panasonic KX-TD408G X -        
Panasonic KX-TD816G X -        
Panasonic KX-TD1232G X X        
Panasonic TDA30 bis TDA200 X X        

Die Liste der angeschalteten Telefonanlagen wird entsprechend den Kundenanforderungen stetig erweitert.

 

Welche Datenbanklizenzen werden benötigt um mit TeleDAS zu arbeiten?

Da TeleDAS keine eigenständige Datenbank wie z.B. SQL, ACCESS, Foxpro usw. verwendet, fallen für die Nutzung der TeleDAS-Datenbank keine Lizenzgebühren je Arbeitsplatz an.

Die TeleDAS besteht aus einer Vielzahl von binären Containerdateien. Sie als Anwender stellen im Vorfeld ein, wie hoch die Anzahl der maximal benötigten Konten ist  bzw. wieviele Gespräche gespeichert werden sollen / können. TeleDAS erzeugt daraufhin entsprechend große, jedoch leere Containerdateien, die im Laufe der Nutzung mit den entsprechenden Daten fefüllt werden. 

Die bei der Erstinstallation festgelegten Dateigrößen können bei Bedarf auch noch im Nachhinein im Rahmen der lizenzierten Ausbaugrößen sowohl vergrößert als auch verkleinert werden.

 

Ich habe eine Anzahl von x Benutzern mit bestellt. Darf ich die Software auch nur auf x PCs installieren?

Sie können TeleDAS auf so vielen Client-PC's installieren wie Sie möchten oder benötigen, da TeleDAS eigenständig überwacht, wieviele Benutzer gleichzeitig in TeleDAS angemeldet sind.

TeleDAS verwaltet die Anzahl der Benutzer, die zur selben Zeit in TeleDAS arbeiten, eigenständig. Der erste Benutzer ist im immer TeleDAS-Grundausbau enthalten. Wenn Sie also z.B. 2 weitere Benutzerlizenzen erworben haben, können 3 Benutzer zeitgleich arbeiten. Versucht ein vierter Benutzer sich anzumelden, erhält er die Meldung, das alle lizenzierten Benutzer belegt sind. Sein Programmaufruf wird danach beendet.

 

Welches Betriebssystem wird für den Einsatz von TeleDAS benötigt?

TeleDAS benötigt ein 32-Bit oder 64-Bit Windows Betriebssystem, gleichgültig, ob dieses auf einem viruellen oder physikalischen Rechner installiert ist. Folgende Betriebssysteme werden unterstützt:

  • Windows 95, 98, ME
  • Windows NT
  • Windows 2000
  • Windows XP
  • Windows Vista
  • Windows 7 (32/64 Bit)
  • Windows 8 / 8.1 (32/64 Bit)
  • Windows 10 (32/64 Bit)
  • Windows 2003 Server
  • Windows 2008 Server (32/64 Bit)
  • Windows 2012 Server (32/64 Bit)

Um unsere Manager als Dienste einsetzen zu können, wird auch ein dienstfähiges Betriebssystem benötigt (vorstehend grün dargestellt).

Um TeleDAS im Netzwerkbetrieb betreiben zu können, muß irgend ein Rechner im Netzwerk als TeleDAS-Server eingerichtet werden. Dieser kann ein beliebiger, sich im Netzwerk befindlicher Rechner sein. Der TeleDAS-Server zeichnet sich lediglich dadurch aus, das sich auf ihm die TeleDAS-Datenbank befindet. Dabei spielt es keine Rolle, ob auf dem TeleDAS-Server Windows 20XX-Server, Windows 8.x, Windows 7, XP, Windows 2000 oder sogar nur 9X installiert ist.

 

Was muß ich tun, wenn die Gesprächsdatenbank gefüllt ist?

Die TeleDAS-Gebührenerfassung wird in unterschiedlichen Ausbaustufen geliefert (Light, Com­pact, Speed, Magnum). Daher kann TeleDAS aus Lizenzgründen nur eine bestimmte Anzahl von Gesprächsdaten in seiner Auswerte-Datenbank speichern. Das Speichervolumen der Gesprächs­daten außerhalb dieser Datenbank (also die Rohdaten aus der TK-Anlage oder die Sicherungs­dateien je Monat) ist dagegen nur durch die Größe der Festplatte begrenzt.

Falls in Ihrer TeleDAS-Anwendung die Gesprächsdatenbank gefüllt ist, können Sie dadurch wieder freien Speicherplatz gewinnen, indem Sie entweder nicht mehr benötigte (weil längst ausgewertete) Gespräche löschen oder durch ein Pogramm-Upgrade die Speichergröße auf die nächst höhere Ausbaustufe erweitern.

In bestehenden TeleDAS-Installationen (Auslieferung von 03.2017) kann es bei einer gefüllten Gesprächsdatenbank im Einzelfall in Abhängigkeit der installierten Windows-Version zu Datenverlusten kommen. Einzelheiten zu diesem Sachverhalt sind in der Dokumentation Datenbank-Überlauf beschrieben.

 

Wie aktualisiere ich die vorhandenen Programmdateien?

Die Programme von TeleDAS werden ständig verbessert und in ihren Funktionen erweitert. Um die neuen Funktionen nutzen zu können, müssen Sie nur Ihre bisherigen Programmdateien mit den neuen Dateien in Ihrer Version aktualisieren. Die neuen Programmdateien erhalten Sie entweder auf einer CD von Ihrem Lieferanten oder als Download von dieser Internetpräsenz.

Wie Sie die neuen Programmdateien in TeleDAS aktualisieren, ist in der Dokumentation TeleDAS aktualisieren beschrieben

 

Wie verlagere ich die TeleDAS-Installation innerhalb des aktuellen Rechners oder auf einen anderen Rechner?

TeleDAS legt bei der Installation von sich aus keinerlei Einträge in der Windows-Registry an und arbeitet auch nicht mit dieser. Lediglich das Setup-Programm legt dort einige Einträge an, um TeleDAS über die Programmverwaltung der Systemsteuerung wieder zu deinstallieren.

Alle Betriebsweiseneinstellungen werden in Konfigurationsdateien gespeichert, die sich in der TeleDAS-Datenbank befinden. Aus diesem Grund können Sie die gesamte TeleDAS-Installation durch den Betriebssystembefehl COPY innerhalb des eigenen Rechners auf ein anderes Laufwerk, in ein anderes Verzeichnis oder auf einen völlig anderen Rechner kopieren oder verschieben.

Wie Sie TeleDAS verlagern (auf dem eigenen Rechner, auf einen neuen Rechner), ist in der Dokumentation TeleDAS verlagern beschrieben

 

Fehler beim Zugriff auf die Datei C:\Programme(x86)\GSD\TeleDAS\TeleDAS.NAF oder C:\ProgramData\GSD\TeleDAS\TeleDAS.NAF

Alle Dateien und Verzeichnisse von TeleDAS benötigen Vollzugriff für jeden TeleDAS-Benutzer. Vor allem dann, wenn es sich bei dem Rechner um den TeleDAS-Server handelt. Diese Rechte werden automatisch vom Setup-Programm gesetzt, sofern Sie das Setup unter dem "echten" Administrator durchführen.

Um diese Rechte im Nachinein richtig zu setzen, öffnen Sie die Windows-Eingabeaufforderung (Start -> Ausführen -> cmd), wechseln in dieser dann in das das Verzeichnis Programme (cd c:\Programme(x86)) oder ProgramData (cd c:\ProgramData) und ändern die Rechte aller Dateien und Verzeichnisse innerhalb von c:\Programme(x86)\GSD bzw. c:\ProgramData\GSD auf Vollzugriff:

cacls GSD /T /E /G JEDER:F

Bei englischen Betriebsystemen verwenden Sie bitte folgenden Aufruf:

cacls GSD /T /E /G Everyone:F

 

Meldet Ihnen das Betriebssystem beim Aufruf des Programms cacls, dass dieses veraltet sei und Sie stattdessen das Programm icacals verwenden sollen, verwenden Sie bitte folgene Eingabe:

icacls GSD\*.* /T /grant JEDER:F      

Bei englischen Betriebsystemen verwenden Sie bitte folgenden Aufruf:

icacls GSD\*.* /T /grant Everyone:F  

Damit haben Sie die Zugriffsrechte aller Dateien und Unterverzeichnisse von C:\Programme(x86)\GSD oder C:\ProgramData\GSD angepaßt. Falls danach noch immer diese Fehlermeldung angezeigt wird, aktivieren Sie für jedes TeleDAS-Programm über Eigenschaften|Kompatibilität die Berechtigungsstufe Programm als Administrator ausführen.

 

Fehlende Schreibrechte und VirtualStore 

Die Installation von TeleDAS muß ausnahmslos unter dem "echten" Betrtiebssystem-Administrator erfolgen. In keinem Fall darf das TeleDAS-Setup unter einem Windows-Benutzer erfolgen, der lediglich Administrator-Rechte besitzt. Nur durch die Rechte des "echten" Administrators wird sichergestellt, dass Windows die Zugriffsrechte aller in den TeleDAS-Verzeichnissen eingerichteten Dateien einschließlich der Zugriffsrechte auf die TeleDAS-Verzeichnisse richtig setzt. Die anschließende Nutzung von TeleDAS kann dann mit jedem im  Windows-Betriebssystem eingerichteten Windows-Nutzer erfolgen, sobald er die Zugriffrechte auf das TeleDAS-Hauptverzeichnis erhält. Diese Windows-Nutzer haben mit den in der Benutzerverwaltung von TeleDAS eingerichteten Nutzern keinerlei Beziehung. Letztere regeln nur die Berechtigung eines TeleDAS-Nutzers, in TeleDAS bestimmte Programmteile nutzen bzw. dort mit bestimmten Eigenschaften und Berechtigungen arbeiten zu dürfen.

Wird die TeleDAS-Installation nicht mit dem „echten“ Betriebssystem-Administrator durchgeführt, werden die Zugriffsrechte auf Dateien und/oder Verzeichnisse in der Regel nur unvollständig gesetzt. Fehlende Rechte für den Zugriff auf bzw. das Speichern in TeleDAS-Dateien sind dann die unausweichliche Folge.

Beim Arbeiten mit TeleDAS liest jedes TeleDAS-Modul die anzuzeigenden oder auszuwertenden Daten einschließlich aller eingerichteten Betriebsweisen immer aus den Dateien, die in der TeleDAS-Datenbank gespeichert sind. Wurden Daten geändert oder kommen neue Daten hinzu (z.B: Gesprächsdaten einlesen oder Stammdaten-Import), müssen diese auch in die dafür vorgesehenen Dateien der TeleDAS-Datenbank gespeichert werden.

Bei fehlenden oder unvollkommenen Schreibrechten auf die Dateien der TeleDAS-Datenbank speichert Windows die geänderten oder neuen Daten jedoch nicht in die Dateien der TeleDAS-Datenbank sondern in einem virtuellen Verzeichnis unter C:\Users\USERNAME\AppData\Local\VirtualStore, und zwar in Verzeichnisse und Dateien mit denselben Namen, wie sie in der TeleDAS-Datenbank existieren. Dieses Speichern "am falschen Ort" geschieht durch Windows in fataler Weise stillschweigend, also ohne dass das Betriebssystem Sie darüber informiert. Da TeleDAS jedoch seine Betriebsweisen und Daten immer aus den Dateien seiner Da­tenbank lädt, sind beim nächsten Laden der Einstellungen und Betriebsweisen noch die alten Zustände wirksam und neu eingelesenen Daten sind „verschwunden“.

Wie Sie im Fehlerfall alle Dateien und Verzeichnisse der TeleDAS-Datenbank mit den richtigen Rechten versehen, ist im vorigen Abschnitt erläutert (Fehler beim Zugriff auf die Datei ...). Das Speichern von TeleDAS-Daten ausserhalb der TeleDAS-Umgebung im VirtualStore sowie das Herstellen des richtigen Speicherverhaltens dirch Windows ist in der Dokumentation TeleDAS-VirtualStore beschrieben.

 

EndFAQ